Hotel Cazane

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In der Lobby stand Alice,
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um sie ‘rum ein paar Cousins,
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schwül vergingen hier die Stunden.
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Bier gab’s ungekühlt in Gläsern,
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Cola abgestanden warm,
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doch Alice war ganz glücklich,
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wenn des Nachts noch jemand kam.

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Festen Halt gab jeder Schlüssel –
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Zimmer 11 bis 108.
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Dass dazwischen ein paar fehlten,
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darauf gab sie nicht mehr acht.
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Und ganz leise denkt Alice
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  an ihr letztes Rendezvous,
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wo sie tanzen gehen durfte
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zu Chez Jacques ins Old Bayou.

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Auf den alten Bretterdielen tanzt sie,
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wilder gehts nicht mehr
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und der hübsche Petit Jean
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zieht sie stürmisch zu sich her.
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Zieht sie rüber an das Ufer,
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zieht sie hin wo niemand ist,
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legt sie seicht und sanft dort nieder,
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wo er sie dann innig küsst.

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Frösche schreien durch die Sümpfe,
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warmer Wind wirft Weite her
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und Alice auf der Veranda ist so schön…

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Nach der dunklen Nacht am Ufer
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fand Alice kein’ Schlüssel mehr –
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die Cousins in ihrer Lobby
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machten ihr das Leben schwer.
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Sagten immer wieder:
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so wird Bier nicht wirklich kalt
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und auch Cola bleibt so warm
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und die Liebe macht dich alt.

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Frösche schreien durch die Sümpfe,
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warmer Wind wirft Weite her
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und Alice auf der Veranda ist so schön
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wie lang nicht mehr.
© 17 Hippies, Hipster-Records 2004
M: Max Manila (Christopher+Carsten), T: Max Manila (Kiki)
Album: IFNI